Selbstverteidigungskurs für Frauen – Frühjahr 2020 – JETZT ANMELDEN

SVT für Frauen – Frühjahr 2020
Anmeldungen werden bereits entgegen genommen

2 x jährlich (Frühjahr / Herbst) startet im Vereinshaus der PSV in St. Pölten Ratzersdorf ein SVT Kurs für Frauen. Bei diesem Kurs werden richtiges Verhalten in Gefahrensituationen und leicht erlernbare Selbstverteidigungstechniken gezeigt. Es können alle Frauen ab ca. 14 Jahren daran teilnehmen.
Der Kurs besteht aus 7 Doppelstunden und findet im Wochenrhythmus statt.
Videos dazu in der Galerie. Der erste Kursabend beinhaltet die Theorie, ab dem zweiten Kursabend beginnt die Praxis mit Sportgewand.
Die genauen Kurszeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Der Kursbeitrag beträgt € 80,–.
Anmeldungen und nähere Auskünfte unter Selbstverteidigung@outlook.at.
Bitte Email und Telefonnummer bekannt geben.

Fitnesskarten 2020 – tolles Angebot für Neueinsteiger

Fitnesskarten 2020 – Der Winterspeck muss weg !

Tolles Anbot für Neueinsteiger!!!

Wer jetzt bereits bei uns einsteigen möchte, kann mit dem Erwerb der Jahreskarte 2020 (Euro 185,-) für unseren Fitnessbereich, schon jetzt mit dem Training beginnen. Für die restlichen Monate des Jahres 2019, werden lediglich € 20,-/Monat verrechnet.
Anmeldungen sind jeden Donnerstag in der Zeit von 16.30 – 18.00 Uhr direkt im Vereinshaus möglich.
Mit dem Kauf eines eigenen Schlüssel, ist der Zutritt in den Fitnessbereich rund um die Uhr möglich.

Sollte keiner der Termine passen, bitte um Kontaktaufnahme per Mail baeuchler@live.at .

Fortsetzung des Kurses – Selbstverteidigung / Selbstbehauptung für gehörlose Frauen

Eine Kooperation mit dem PSV Sektion Selbstverteidigung und dem Gehörlosenverband NÖ

Nach dem tollen Erfolg des ersten Kurses im April 2019, den positiven Rückmeldungen und Wünschen nach einem Fortsetzungskurs hat der Polizeisportverein St. Pölten im Vereinsgebäude zwei weitere Trainingseinheiten im Juni 2019 ermöglicht.

Unter der Leitung von Sektionsleiter Hugo Schläger und der Trainerin Ulrike Müllner in Zusammenarbeit mit Sozialarbeiterin Mag.a(FH) Bärbel Maria Bauer und den beiden Gebärdedolmetscherinnen Birgit Unterhuber und Ines Bamberger konnten wieder 12 gehörlose Frauen im theoretischen und praktischen Teilen das Verhalten in Bedrohungssituationen üben und festigen.

Spannend und informativ wurden Verteidigungstechniken für Angriffe von vorne und hinten sowie Handabwehr und Fußtechniken gezielt geübt und eingesetzt.

Wie auch im ersten Teil des Kurses war die Ausdruckskraft der Frauen in Mimik, Gestik und Körpersprache für die beiden Trainer faszinierend und es konnten auch bei diesen beiden Trainingseinheiten sehr gute Erfolge und Fortschritte erzielt werden.

Sogar die älteste Teilnehmerin mit 78 Jahren hat es perfekt geschafft ihre Stärken einzusetzen und sich zur Wehr zu setzen.

Auch im Herbst 2019 hoffen wir die  Unterstützung von PSV St. Pölten und Gehörlosenverband NÖ Sektion St. Pölten zu bekommen um wieder gemeinsam das „Grenzen setzen“ verinnerlichen zu können.

Interessentinnen wenden sich bitte an Fr. Mag.a(FH)Bärbel Maria Bauer:
Gehörlosenverband NÖ, Rennbahnstrasse 43/Top5 (2. Stock), 3100 St. Pölten
Tel.: 02742/21990, Email: office@gehoerlos-noe.at

Bekanntgabe Servicestunden für Anmeldungen / Beisichtigungen

Servicestunden für

  • Vereinsanmeldungen
  • Besichtigungen des Fitnessstudios
  • usw

finden im Mai noch jeden Donnerstag (außer Feiertag) zwischen 17.00 und 18.00 Uhr im Vereinshaus statt. Im Juni, Juli und August gibt es keine Servicestunden.

Bei Bedarf kann ein individueller Termin per Email bäuchler@live.at vereinbart werden.

Selbstverteidigungskurs in Gebärdensprache

Der Polizeisportverein St. Pölten ermöglicht es erstmals gehörlosen Frauen an einem Workshop zur Selbstverteidigung / Selbstbehauptung mit Gebärdensprache teilzunehmen.

Nachdem laut Studie (siehe unten) immer mehr gehörlose Frauen Opfer von Gewalt werden kam die Anfrage des  Gehörlosenverbandes Niederösterreich an die Sektion Selbstverteidigung des Polizeisportvereines St. Pölten einen diesbezüglichen Kurs für diese Personengruppe durchzuführen.

Da diese Art von Kursen in NÖ noch nicht angeboten wurden, hat der PSV St. Pölten das sehr wichtige Thema zum Anlass genommen, um erstmals in NÖ unter der Leitung von Trainerin Ulrike Müllner und Sektionsleiter Hugo Schläger in Zusammenarbeit mit Sozialarbeiterin Mag.a(FH) Bärbel Maria Bauer, die Räumlichkeiten und die Trainer unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

Im April 2019 wurde dieser zweistündige Workshop in Zusammenarbeit mit der Gebärdendolmetscherin Birgit Unterhuber vom Gehörlosenverband St. Pölten veranstaltet, in dem den insgesamt 10 Teilnehmerinnen ein Einblick in die Theorie und anschließend in die Praxis der Selbstverteidigung gewährt wurde. Im theoretischen Teil wurden Erlebnisse der Teilnehmerinnen besprochen und analysiert, im praktischen Teil wurde das richtige Verhalten in Bedrohungssituationen geübt.

Nach dem Kurs wurde den Trainern von den Teilnehmerinnen berichtet, dass es ihnen bis jetzt nicht bekannt war was sie durch Gestik und Mimik gegenüber Gewaltangriffen vermitteln können und sie erstmals gemerkt haben „was in ihnen steckt“ und sie durch diesen Abend mehr Selbstvertrauen bekommen haben. Weiters wurde der Workshop von allen Teilnehmerinnen als sehr persönlich,  informativ und wertvoll bezeichnet. Ein Fortsetzungskurs wurde auf vielfachen Wunsch angeregt und wird weiterhin mit der Unterstützung von PSV St. Pölten und Gehörlosenverband NÖ Sektion St. Pölten durchgeführt.

Die Trainer haben gemerkt, dass bei den Teilnehmerinnen die Sensibilisierung  durch Gestik und Mimik viel schneller und stärker angenommen wurde als bei hörenden Personen und die Ausdruckskraft des „Grenzen setzen“  stark verinnerlicht wurde. Auch für die Trainer war die Erfahrung des Arbeitens mit gehörlosen Frauen neu und hat sehr starken positiven Eindruck hinterlassen.

Interessentinnen wenden sich bitte an Fr. Mag.a(FH)Bärbel Maria Bauer:
Gehörlosenverband NÖ, Rennbahnstrasse 43/Top5 (2. Stock), 3100 St. Pölten
Tel.: 02742/21990, Email: office@gehoerlos-noe.at

Studie „Gewalt gegenüber Frauen mit Einschränkung“:
Das Ergebnis einer deutschen Studie (Schröttle, Hornberg 2013) besagt, dass Frauen mit Einschränkung  weitaus häufiger Opfer von Gewalt werden als nicht eingeschränkte Frauen. Frauen mit Einschränkung erlebten lt. dieser Studie mit 60-75 % fast doppelt so oft körperliche Gewalt wie Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt. Sexuelle Übergriffe sind nach den Studienergebnissen sogar zwei – bis dreimal häufiger festgestellt worden.